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Yoga

Yoga

Yoga ist eine Methode, das Bewusstsein für unser „inneres Selbst“ zu schärfen und ermöglicht uns damit, in Übereinstimmung mit unseren Bedürfnissen, Absichten und Werten zu handeln, den Körper zu stärken, das Nervensystem auszugleichen und dem Geist Ruhe und zielgerichtete Konzentration zu ermöglichen. Die wohltuenden gesundheitlichen Aspekte sind in der Yoga Tradition seit Jahrtausenden bekannt.

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Yoga geht davon aus, dass wir immer eine Körperhaltung einnehmen, egal was wir tun. Leider wird uns unser Körpers oft erst richtig bewusst, wenn es irgendwo schmerzt und wir uns gezwungenermassen mit ihm, bzw. unserer Haltung beschäftigen müssen.

Vorbeugen ist besser als heilen“, sagt ein Sprichwort und dies ist ein wesentliches Anliegen von Yoga, indem es uns u.a. körperspezifische Übungen (sogenannte asanas) zur Verfügung stellt. Die asanas beinhalten einen systematischen Umgang mit unserem Körper, wo wir uns die Zeit nehmen (und haben) wahrzunehmen, Probleme zu erkennen, Kreativität zu entwickeln und leichte Veränderungen vorzunehmen, die sich nachhaltig positiv auswirken.

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Die Marmas

Für das systematische Erlernen der Yoga-asanas lernen wir in meinen Kursen die sogenannten marmas kennen. Es handelt sich dabei um 107 Orte am Körper, die in der indischen Gesundheitstradition, insbesondere aus dem ayurveda bekannt sind. Die marmas gelten als Orte der besonderen Vitalität und Sensibilität und dienen uns in den Yoga-Haltungen als Orte der Konzentration. Über die ausgewählten, konkret beobachtbaren marma-Orte erzeugen wir lokale Effekte. Gelingt es diese zu aktivieren, werden weitreichende Aufgaben, z.B. entlang der Muskelschlingen, durch den ganzen Körper erzeugt.

Samkhya-Philosophie

Die Philosophie, auf der Yoga basiert, Samkhya, ist wohl die älteste bekannte Philosophie der Menschheit. Auf ihrer Grundlage basieren nicht nur die Yoga-Übungen , auch die Null und das Zehner-Zahlensystem, Anatomie und Chirurgie wurden durch sie ermöglicht. Es handelt sich um eine Auslegung der menschlichen Natur, ihrer Funktionsweise und ihren Erfahrungen. Samkhya beschäftigt sich nicht mit der Frage nach Gott oder dem „vorher“ bzw. „nachher“ des Lebens und ist daher frei von jeglichem religiösem Denken.

In meinen Yoga-Kursen bildet sie die theoretische Grundlage mit ihrer Grundidee, dass „Leiden“ zum Leben gehört und was wir dazu beitragen können, vermeidbares Leiden zu vermeiden.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. November 2007 )
 
 
 

© 2010 Marlies Steiner - Yoga und Ayurveda